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Netzdienliche Gebäude und Quartiere

Ausführliche Beschreibung

Die sogenannte Netzdienlichkeit meint die Fähigkeit von Gebäuden oder Quartieren, den Strombedarf zeitlich verschieben zu können. Hierfür sind geeignete Regelungsstrategien für die Gebäudeenergietechnik oder das Quartiersenergiesystem erforderlich, um Wärmekapazitäten in den Gebäuden, also beispielsweise die thermische Speichermasse der Gebäudekonstruktion, oder im Quartier beispielsweise in zentralen Wärmespeichern, so zu nutzen, dass hoher Strombedarf mit den Erzeugungskapazitäten des Stromnetzes synchronisiert wird.

Programm
  • Die Entwicklung des Energiesystems und die Rolle netzdienlicher Gebäude
    Prof. Hans-Martin Henning, Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE
  • Der netzdienliche flexible Prosumer im Fokus innovativer Energiedienstleister – Basics, Konzepte, Architekturen und Hemmnisse
    Dr. Frieder Schmitt, FS Conseng
  • Kriterien für die Bewertung netzdienlicher Gebäude
    Prof. Dirk Müller, RWTH Aachen - Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule, Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik, E.ON Energy Research Center
  • Erfahrungen von fluktuierender Einspeisung und Lastmanagement aus der Praxis – Stadtwerke Wolfhagen
    Markus Huntzinger, Stadtwerke Wolfhagen GmbH
  • Integration hoher Anteile regenerativer Energien in den Wärmemarkt – Einfluss der energetischen Sanierung.
    Dr. Dietrich Schmidt, Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP
     
Veranstaltungsdaten

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Berliner Energietage statt: Veranstaltung 5.04.

Zeit:    Dienstag, 12. April 2016, 13:30 - 17:00 Uhr

Ort:     Ludwig-Erhard-Haus, Fasanenstraße 85, 10623 Berlin

Anmeldung

Die Veranstaltung (Nr. 5.04) ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Platzreservierung erfolgt in Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen.

Zur Anmeldung beim Veranstalter der Berliner Energietage ...

=> Veranstaltung 5.04 "Netzdienliche Gebäude und Quartiere"

Ansprechpartner bei inhaltlichen Fragen: Patrick Schumacher, Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, patrick.schumacher(at)ibp.fraunhofer.de

Veranstalter

Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE, Fraunhofer-Institut für Bauphysik IBP, RWTH Aachen - Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule

Mehr zum Thema Netzdienliche bzw. netzreaktive Gebäude und Quartiere

Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromversorgung wird weiter zunehmen. Wegen der im Tages- und Jahresverlauf unsteten Leistung einer erneuerbaren Stromversorgung wird für Gebäude künftig nicht allein die Höhe sondern auch der Zeitpunkt des Strombedarfs eine immer wichtigere Rolle spielen. Wenn es gelingt, das Wärmespeichervermögen von Gebäuden und dem darunter liegenden Erdreich zu nutzen, um den Strombezug zur Wärme- und Kältebereitstellung zeitlich zu verschieben, dann können Gebäude einen Beitrag zur Flexibilisierung und Entlastung der Stromnetze leisten. Die Reduktion des Energieverbrauchs in Gebäuden wurde bislang durch bauliche Maßnahmen und effiziente Anlagen erreicht. Unter den Bedingungen einer regenerativen Stromversorgung sind künftig auch Regelungs- und Betriebsführungskonzepte notwendig, damit Gebäude mit einem dynamischen Stromnetz interagieren und eine aktivere Rolle übernehmen können. Über ein vernetztes Lastmanagement können diese überschüssigen Solar- und Windstrom hocheffizient in Form von Wärme und Kälte nutzen und speichern. Phasen hohen Strombedarfs von Gebäuden werden mit den Erzeugungskapazitäten des regenerativen Stromnetzes synchronisiert.

Zur Projektpräsentation „Netzreaktive Gebäude und Quartiere“ (Forschungsinitiative EnEff:Stadt)

Zur Projektpräsentation „Netzreaktive Gebäude entlasten dynamische regenerative Stromnetze“ (Forschungsinitiative EnOB)


Zusätzliche Informationen: