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Netzdienliche Gebäude im Kontext der Energiewende

Ausführliche Beschreibung

Die Einspeisung von nicht regelbaren und fluktuierenden Energie aus Sonne und Wind bringt besondere Herausforderungen mit sich. Dies sind unter anderem lokale Differenzen zwischen Stromproduktion und -nachfrage, die zu Problemen in Spannungshaltung oder Betriebsmittelauslastung führen können. Deshalb wird bei einem weiter steigenden Anteil an fluktuierenden erneuerbaren Energien neben dem absoluten Stromverbrauch der Bezugszeitpunkt eine immer wichtigere Rolle spielen. Durch eine zeitliche Verschiebung des Strombezugs zur Wärme- und Kältebereitstellung und Zwischenspeicherung der thermischen Energie kann der Gebäudesektor einen entscheidenden Beitrag zur Stabilisierung des Energiesystems und der Stromnetze leisten.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt "Netzreaktive Gebäude" finden sich in der Projektpräsentation auf dieser Website. Hierbei liegt der Fokus auf der Ebene von Energiesystemen und Quartieren und Städten. Eine Projektdarstellung mit Fokus auf den Planungs- und Handlungsspielraum auf der Ebene einzelner Gebäude  findet sich auf der Website der Forschungsinitiative EnOB – Forschung für Energieoptimiertes Bauen.

 

Workshop-Themen

Netzdienlicher Gebäudebetrieb

  • Gebäude als Speicher
  • Herausforderungen und Chancen von Gebäuden als thermische Speicher im Lastmanagement kommunaler Stromnetze
  • Netzdienlicher Betrieb von Nichtwohngebäuden: Stand und Optimierungspotenziale

Netzdienliche Quartiere und Städte

  • Ressourcenschonende Verteilnetzplanung – Erfahrungen aus dem IRENE Projekt
  • Kenngrößen für die Netzkompatibilität von Anlagentechnik in Gebäuden
  • Netzdienliche "kalte" Nahwärmeversorgungskonzepte auf Quartiersebene

Wirtschaftlichkeit von netzdienlichen Energieversorgungskonzepten

  • Regelleistungserlöse aus Prozessdampf: Geschäftspotentiale aus Power-to-Heat für die Industrie
  • Wirtschaftlichkeit der Bereitstellung thermischer Speicherkapazität auf Gebäudeebene für das elektrische Netz
  • Ganzheitliche Untersuchungen zur Versorgung des deutschen Energiesystems mit erneuerbaren Energien

Veranstaltungsort

RWTH Aachen University
Mathieustraße 10, Raum 00.24
52074 Aachen

Anmeldung

Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Die Platzreservierung erfolgt in Reihenfolge der Anmeldung, die online erfolgt unter www.conftool.net/bausim2014/index.php.

Veranstalter

Der Workshop wird veranstaltet vom E.ON Energy Research Center an der RWTH Aachen und den Fraunhofer-Instituten für Bauphysik (IBP, Kassel) und Solare Energiesysteme (ISE, Freiburg). Die Veranstaltung ist Bestandteil der Konferenz BauSim 2014.

Ansprechpartner für den Workshop: Sebastian Stinner, Tel.: 0241-80-49798,

sstinner(at)eonerc.rwth-aachen.de

 

 


Zusätzliche Informationen: