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Kommunen aktiv für den Klimaschutz - 6. DStGB-Fachkonferenz

Ausführliche Beschreibung

Als größter öffentlicher Gebäudebesitzer Deutschlands können die Kommunen mit ihren ca. 40 000 Schulen und 50 000 Kindertagesstätten bei einer energetisch sparsamen Nutzung dieser Gebäude ein erhebliches Einsparpotenzial ausschöpfen. Daneben sind die Städte und Gemeinden für die Bürger und die örtliche Wirtschaft, etwa bei der umweltfreundlichen Beschaffung von Informationstechnologie und von Fahrzeugen, Berater und Vorbild. Weiter tragen die Kommunen über ihre Stadtwerke immer mehr als Lieferant von erneuerbarer Energie sowie durch Kraft-Wärme-Kopplung zu einer klimaschützenden Versorgung bei?, erklärte Roland Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen und Präsident des Städte- und Gemeindebundes NRW sowie erster Vizepräsident des Deutschen Städte- und Gemeindebundes.

Viele Kommunen haben angesichts der mit dem Klimawandel verbundenen negativen Folgen konkrete Grundsatzbeschlüsse zum Klimaschutz gefasst. Erfolge sind insbesondere bei der dezentralen Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen zu verbuchen. Während ein Anteil erneuerbarer Quellen am bundesweiten Gesamtenergieverbrauch von 8,6 % schon als Erfolg gilt, erreichen immer mehr Kommunen bereits eine Deckungsquote von 100 % bei der Erzeugung von Strom und Wärme (Bsp.: Jühnde in Niedersachsen).

Das Interesse der Kommunen am Klimaschutz äußerte sich bereits in der regen Teilnahme an der DStGB-Veranstaltung im Vorjahr, die mit rund 250 Teilnehmern sehr gut besucht war. Im Anschluss an die Vorträge von Experten aus Politik und Wissenschaft hatten die kommunalen Praktiker damals die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch im Rahmen von vier parallelen Fachforen.

Die Vorträge der Konferenz vom 28. Februar 2012 in Bonn sind auf der Website des DSTGB abrufbar.


Veranstalter:

Deutscher Städte- und Gemeindebund

Anmeldung:

congressundpresse(at)t-online.de

 


Zusätzliche Informationen: