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AGFW-Workshop "Solare Wärmeversorgungskonzepte für Kommunen und Wohngebiete"

Ausführliche Beschreibung

Solare Nahwärmesysteme versorgen mehrere Gebäude über ein Nahwärmenetz mit Wärme von einer zentralen Heizzentrale aus,  wobei teilweise Solarwärme als Wärmequelle genutzt wird. In den Gebäuden wird die gelieferten Wärme zur Raumheizung und Trinkwassererwärmung genutzt. Sollen deutlich mehr als 30% des Wärmebedarfs durch Solarenergie gedeckt, d.h. auch ein beträchtlicher Teil des Raumwärmebedarfs im Winter solar bereitgestellt werden, ist der Einsatz von saisonalen Wärmespeichern (Langzeit-Wärmespeicher) als zentralem Bestandteil des Systems unumgänglich. Mit ihnen kann ein Teil der im Sommerhalbjahr solar erzeugten Wärme bis in das Winterhalbjahr gespeichert werden.

In vielen Szenarien zur zukünftigen Nutzung und Integration erneuerbarer Energien spielt die solare Nahwärme im Wärmemarkt mittel- bis langfristig eine bedeutende Rolle. So können z.B. größere Siedlungsbereiche wie Innenstädte, Siedlungen mit Mehrfamilienhäusern etc. nur über Nahwärmesysteme CO2-neutral wärmeversorgt werden. Forschung und Entwicklung werden seit 1993 im Programms Solarthermie 2000 und dem Nachfolgeprogramm Solarthermie 2000plus gefördert. Sie führen u.a. zum Bau einer Vielzahl solar unterstützter Nahwärmenetze und zur Entwicklung großflächiger Kollektormodule sowie zur Weiterentwicklung saisonaler Großspeicher.

Die Veranstaltung zeigt anhand umgesetzter nationaler und internationaler Projekte die Möglichkeiten solarungterstützer Nah- und Fernwärmekonzepte für Kommunen und Wohngebiete auf.

 

Programmablauf:

Einführung - Solare Wärmeversorgungskonzepte

  • Nutzungsmöglichkeiten
  • Realisierte Projekte
  • Betriebserfahrungen
  • Anwendungskriterien

Projektbeispiele nationale und international

Solare Nah- und Fernwärme im Wohnungsbau

  • Einsatz solarer Wärmenetze in Sanierungsvorhaben
  • Fördermöglichkeiten für Quartierskonzepte und LowEx-Wärmenetze
  • Unterstützung der Projektentwicklung

Veranstalter:

AGFW-Projekt GmbH

Die Teilnehmerzahl ist auf 70 Personen beschränkt. Die Teilnahmegebühr beträgt 50 Euro.

Auskunft, Anmeldung:

AGFW-Geschäftsstelle, Marion Schäfer
Tel.: 069-6304-415

m.schaefer(at)agfw.de


Zusätzliche Informationen: