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Evaluierung in Pilotprojekten
Neben der energetischen Optimierung einzelner Gebäude birgt die ganzheitliche Betrachtung städtischer Siedlungsräume ein großes Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz. Doch wie definieren sich energieeffiziente Städte und Stadtquartiere?
In typischen Quartieren werden die Entwicklungsergebnisse erprobt und überprüft. Zugleich soll mit der Umsetzung der Energiekonzepte und ihrer messtechnischen Begleitung der Gedanke der integralen Planung realisiert werden. Das Ziel ist eine Reduzierung des Primärenergieeinsatzes im gesamten Quartier um mindestens 30 Prozent – durch konsequente Anwendung neuer Technologien und intelligenter Planungsverfahren. Mit dem Transfer der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse entsteht gezieltes Know-how für die städtebaulichen Aufgaben der Zukunft.
Block, Ensemble
Im Zuge eines Forschungsneubaus des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung e.V. (PIK) für 191 MitarbeiterInnen im landschafts- und denkmalgeschützten Wissenschaftspark „Albert Einstein“ steht zunächst die energetische Bewertung und Optimierung des Neubaus mit dem Ziel EnEV2009 - 50% im Fokus. Darüber hinaus soll gemeinsam mit der Nutzergemeinschaft des Telegrafenbergs ein Energiekonzept für den Wissenschaftspark entworfen werden, das Büro-, Labor- und Verwaltungsgebäude einschließt und die Abwärme aus dem PIK-Rechenzentrum nutzt.
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Quartier
Der Lüneburger Universitäts-Campus im Gebiet Scharnhorststraße und Bockelsberg soll städtebaulich und energetisch weiterentwickelt werden. Maßnahmen in Bestandsgebäuden, die Integration eines Neubaus als Zentralgebäude der Universität sowie die Umstellung der Energieversorgung werden gemeinsam betrachtet. Die Energieversorgung soll auf erneuerbare Energien umgestellt und dabei die Niedrigexergie-Heizsysteme des Neubaus sowie die saisonale Wärmespeicherung einbezogen werden.
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Block, Ensemble
Auf Grundlage des Integrierten Klimaschutzkonzepts der Stadt Weimar soll mit dem Alten Zöllnerviertel die wirtschaftliche und technische Machbarkeit einer hoch effizienten energetischen Sanierung von Altbauten in innerstädtischen Bereichen mit Mischstruktur demonstriert werden. Die dezentrale, weitgehend autarke Energieversorgung soll einen hohen Anteil an erneuerbaren Energien aufweisen.
mehr zum Projekt Modellprojekt Altes Zöllnerviertel Innenstadt Weimar
Quartier
Da Plusenergiesiedlungen im Neubau künftig immer größere Verbreitung erfahren werden, soll das Projekt "+Eins" beispielhaft den Ludmilla-Wohnpark in Landshut gebäudetechnisch und energetisch mittels Intensivmonitoring untersuchen. Das Gesamtkonzept des Wohnquartiers wird energetisch bewertet und hierbei auch der Einfluss von Plusenergiesiedlungen auf das Stromnetz der Energieversorger betrachtet.
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Stadtbezirk
Die energetische Sanierung des Freiburger Stadtquartiers Weingarten West wird mit dem Ziel einer 30 %igen Reduzuerung des Primärenergieverbrauchs geplant, umgesetzt und messtechnisch analysiert. Am Beispiel eines 16-geschossigen Hochhauses soll die Sanierung auf Passivhausstandard demonstriert werden. Wichtiges Ziel ist die stärkere Vernetzung der beteiligten Akteure Wohnungsbaugesellschaft, Energieversorger und Mieter.
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