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Die Forschungsinitative EnEff:Stadt

Energie ist die zentrale Ressource des 21. Jahrhunderts.Daher ist neben der Weiterentwicklung erneuerbarer Energietechniken die Suche nach Einsparpotenzialen ein vorrangiges Ziel einer vorausschauenden Energiepolitik. Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Energieverbrauch zu senken und die Energieproduktivität bis 2020 zu verdoppeln. So erhält im Energieforschungsprogramm „Innovation und neue Energietechnologien“ die „Rationelle Energieverwendung“ einen bedeutenden Stellenwert. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie fördert in diesem Zusammenhang die Forschung für die Energieeffiziente Stadt (EnEff:Stadt) und für Energieeffiziente Wärme- und Kältenetze (EnEff:Wärme). Die Förderschwerpunkte stehen im Kontext zu weiteren Initiativen: Forschung für Energieoptimiertes Bauen (EnOB), Kraftwerksforschung sowie Forschung für Energie effi zienz in Industrie, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen.

Mit Pilotprojekten soll gezeigt werden, wie die Energieeffizienz in Kommunen durch den intelligenten Einsatz und die Vernetzung innovativer Technologien, Planungs- und Managementmethoden verbessert werden kann. Die Initiative greift dazu eine Vielzahl vorhandener Instrumente auf: So können beispielsweise Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Fernwärme, innovative Dämmung und Abwärmenutzung, intelligente Regeltechnik und moderne Informationstechnik so vernetzt werden, dass energieoptimiertes Bauen und energetische Sanierung in kompletten Quartieren und Stadtvierteln erleichtert und verbessert wird. Hierzu gehören auch kommunale Planungsprozesse, Energiemanagement und Beteiligungsverfahren bei der Umsetzung von Maßnahmen.

Das Förderkonzept des BMWi

Mit EnEff:Stadt sollen bisherige Forschungsaktivitäten aus den Bereichen energetische Gebäudesanierung, energieeffiziente Versorgungskonzepte und neue Energietechnologien integriert und Synergien genutzt werden.

Das Förderkonzept "Energieeffiziente Stadt" im Wortlaut (PDF, 7 Seiten, 180 kB)

Die Begleitforschung

Die Pilotprojekte und Entwicklungsarbeiten werden von einem Forscherteam fachlich begleitet. Die Begleitforschung soll die Schwerpunktsetzung innerhalb des Forschungsprogramms beraten,  Bewertungskriterien  für die Projektauswertung und begleitende Messprogramme entwickeln. Sie soll den Einsatz von Planungswerkzeugen untersuchen und Handlungsempfehlungen für typische Quartiere erarbeiten.

Das Forschungsmanagement

Der Projektträger Jülich betreut im Auftrag mehrerer Bundesministerien wesentliche Teile der Forschungsförderung im Bereich Energie. Dazu zählen die Förderprogramme zu erneuerbaren Energien, rationeller Energienutzung und Kraftwerkstechnologien. Darüber hinaus stellt er seine Expertise für wichtige strategische Querschnittsaufgaben zur Verfügung.

Der Projektträger Jülich (PTJ) ist Ansprechpartner für die fachliche und administrative Umsetzung der Forschungsinitiative EnEff:Stadt. Projektskizzen und Anträge für die Forschungsförderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie sind mit ihm abzustimmen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des PTJ zur Forschungsinitiative „Energieeffiziente Stadt“.