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Energieeffizienz in Kommunen

Weltweit wohnen 45% aller Menschen in Städten. Im Jahr 2020 werden es bereits 62% sein. Der nationale und weltweite Klimaschutz, dessen Notwendigkeit unbestritten ist, entscheidet sich daher am Energieverbrauch und den daraus resultierenden Schadstoffemissionen unserer Städte und Agglomerationen.

Städte sind bereits seit Jahrtausenden gleichzeitig soziale und kulturelle Brennpunkte. Die Entwicklungen in Städten wirken sich weltweit aus und sind richtungsweisend für ganze Generationen. Dies betrifft auch technologische Neuerungen, die dort oft genug ihren Ausgangspunkt nehmen. Die notwendige Energieeinsparung und Schadstoffverminderung in Städten erfordert eine deutliche Steigerung der Energieeffizienz.

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Die Forschungsinitiative EnEff:Stadt

Neben der energetischen Optimierung einzelner Gebäude birgt die ganzheitliche Betrachtung städtischer Siedlungsräume ein großes Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz. Doch wie definieren sich energieeffiziente Städte und Stadtquartiere? Welche Projekte und Maßnahmen charakterisieren den Weg dorthin? Und welche Methoden, Verfahren und Planungswerkzeuge unterstützen diesen Prozess?

Im Rahmen der Forschungsinitiative EnEff:Stadt werden Bewertungskriterien sowie Konzepte und Planungshilfsmittel für Kommunen und weitere Akteure wie Wohnungswirtschaft und Stadtwerke erarbeitet. Für abgegrenzte Quartiere werden exergetisch und ökonomisch optimierte Maßnahmenkombinationen entwickelt, beispielhaft umgesetzt und messtechnisch überprüft. Dabei orientiert sich die Forschung an typischen Siedlungsformen. EnEff:Stadt ordnet sich konsequent zwischen gesamtstädtischen Leitbildern und Effizienzmaßnahmen für Einzelgebäude ein.

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Die Forschungsinitiative EnEff:Wärme

Nah- und Fernwärmenetze eröffnen vielfältige Möglichkeiten der Energieeinsparung. Andererseits sind sie technisch aufwendig und im Betrieb komplex zu handhaben. Eine Steigerung ihrer Energieeffi zienz lässt sich nur erreichen, wenn Optionen wie die industrielle Abwärmenutzung, die Kraft-Wärme-Kopplung und regenerative Energieträger systemübergreifend berücksichtigt werden. Auch die Kosten der Wärmeverteilung lassen sich durch neuartige Konzepte, Netze und Technologien drastisch senken. Vor diesem Hintergrund geht es bei der durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie geförderten Forschungsinitiative „EnEff:Wärme“ um neue Netzkonzepte und um die Entwicklung innovativer Technologien. Sie sollen die Wärmeversorgung energetisch, wirtschaftlich und ökologisch deutlich verbessern.

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