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Förderschwerpunkte EnEff:Stadt

Neben den bisherigen Projekttypen von EnEff:Stadt, die Stadtquartiere adressieren, haben sich zwei neue herausgebildet, die in Zukunft verstärkt weiter verfolgt werden: Die sogenannten „Cluster-Projekte“ und die „Campus-Projekte“. Daneben bietet die Weiterentwicklung systemanalytischer Instrumente im Rahmen der Initiative "En:Sys" neue Möglichkeiten für die kommunale Energieplanung.

Förderschwerpunkt "Cluster-Projekte"

„Cluster-Projekte“ gehen davon aus, dass es oft sinnvoll sein kann, die örtlich aufgebauten Netzwerke an Entscheidungsträgern und deren Umsetzungserfahrungen zu nutzen, um mehrere erfolgversprechende Projekte in einer Stadt parallel voranzutreiben, die dann den Einstieg in eine energetische Transformation der Stadt insgesamt auslösen und als Beispiel für andere Städte dienen können. Ein solcher „Cluster“-Ansatz erfordert den Aufbau genau jenes Netzwerks von Akteuren, Know-how-Trägern, Entscheidern und Multiplikatoren, das benötigt wird, um einen dauerhaften Impuls für eine nachhaltige Stadtentwicklung auszulösen. Deshalb werden solche „Cluster-Städte“ gezielt ausgewählt, um den Aufbau einer kommunalen Eigendynamik unter Einbeziehung externer Know-how-Träger zu forcieren.

» Beispiel-Projekt "Cluster Hamburg"

 

Förderschwerpunkt "Campus-Projekte"

Auch Stadtentwicklungsprojekte kommen ohne Leuchtturmprojekte nicht aus. In solchen Projekten stehen häufig Fragen der Kosteneffizienz hinter der Fokussierung auf technische Innovationen oder kreative Lösungen zurück, die so in einem Stadtquartier flächendeckend nicht umgesetzt werden könnten. Hierfür bieten sich jedoch "Campus-Projekte" an: Projekte, bei denen mehrere Gebäude auf einem Hochschul- oder Universitäts-Campus (oder der Campus
insgesamt) erneuert oder neu errichtet werden. Falls solche Projekte mit anspruchsvollen technischen Innovationen im Gebäude- und Energiebereich sowie bei der Planung verknüpft und diese auch zu Lehr- und Forschungszwecken eingesetzt werden, sind sie als „Pilotprojekte“ Vorbilder für moderne Quartierskonzepte und als solche für das Förderprogramm EnEff:Stadt von hohem Interesse. In Kürze wird ein Dokument mit Details zum diesem Förderschwerpunkt, zu den Förderzielen und den Anforderungen an "Campus-Projekte" erscheinen.

» Beispiel-Projekt "Klimaneutraler Campus Universität Lüneburg"

 

Weitere Informationen, Ansprechpartner:

Der Projektträger Jülich (PTJ) ist Ansprechpartner für die fachliche und administrative Umsetzung der Forschungsinitiative EnEff:Stadt. Projektskizzen und Anträge für die Forschungsförderung des BMWi sind mit ihm abzustimmen. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite des PTJ zur Forschungsinitiative „Energieeffiziente Stadt“.

 

Förderschwerpunkt "En:Sys - Systemanalyse im 6. Energieforschungsprogramm"

Mit der im 6. Energieforschungsprogramm angekündigten Initiative En:Sys des BMWi sollen Arbeiten zur methodischen Weiterentwicklung systemanalytischer Instrumente gefördert werden. Da auf der kommunalen Ebene eine breite Anwendung solcher Werkzeuge meist an datentechnischen Hindernissen und dem für die Nutzung der Modelle erforderlichen Expertenwissen scheitert, wird die Weiterentwicklung geeigneter Instrumente gefördert. So sollen z.B. Datenanalyse und -austausch durch geeignete Schnittstellen vereinfacht und die Bedienbarkeit der Modelle erleichtert werden. Die in EnEff:Stadt erhobenen Daten bilden hierzu die Grundlage.

 

Weitere Informationen, Ansprechpartner:

Nähere Informationen zur Forschungsinitiative "Systemanalyse in der Energieforschung" sowie Ansprechpartner für die Projektförderung finden sich auf der Website des Projektträgers Jülich (PTJ).

 

» Download: 6. Energieforschungsprogramm der Bundesregierung


Zusätzliche Informationen: